Die gute Idee allein reicht nicht aus

 

Gutes Design wird mit begehrten Auszeichnungen prämiert, Design ist auch in vielfältiger Ausfertigung zu Ramschpreisen zu haben. Wo das Angebot steigt, sinken die Preise. Die Branche sieht sich gezwungen, aus der Not eine Tugend zu machen und strebt eine stärkere Professionalisierung an. Wer von seinem Einkommen nicht leben kann, ist darauf angewiesen, andere Wege zu gehen. Manche freiberuflich im Design Tätige suchen sich nebenher eine Festanstellung, möglichst auf verwandtem Gebiet, um über die Runden zu kommen. Das kann eine Dozententätigkeit sein, ein Ausweg ist möglicherweise auch die Betriebswirtschaft. Potenziale zu erkennen und sie gewinnbringend zu vermarkten, daran kommen auch die Künstler in diesen modernen Zeiten wohl nicht länger vorbei. Wenn der Markt übersättigt ist, wie es gerade in Großstädten im Design oft der Fall ist, gilt es, neue Märkte zu erschließen. Das fängt bei der Akquise an. Ist der Bekanntenkreis nicht mehr groß genug, um ein einträgliches Auskommen zu sichern, muss die Bekanntschaft mit bislang fremden Interessenten gesucht werden. Da wird die Werbetrommel gerührt, da muss ein überzeugender Internetauftritt her, der dann auch im Bedarfsfall gefunden werden muss. Genüssliches Werkeln im eigenen Kämmerlein hilft auf Dauer nicht weiter, und wer selbst zu große Scheu davor hat, der muss einen Fachmann beauftragen.

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